Vitamin C – Das Powervitamin für das Immunsystem und gegen oxidativen Stress

Was ist Vitamin C und warum ist es so wichtig für den Körper?

Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, gehört zu den wasserlöslichen Vitaminen und ist natürlicherweise in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten. Häufig wird Lebensmitteln wie zum Beispiel Fleisch- oder Wurstwaren aber auch Vitamin C als Zusatzstoff beigemengt, um sie länger haltbar zu machen und ihre Farbe zu bewahren. Die Entdeckung von Vitamin C hängt eng mit der bis zum 18. Jahrhundert sehr gefürchteten „Seefahrerkrankheit“ Skorbut zusammen, der damals viele Seefahrer zum Opfer gefallen sind. Diese Krankheit wird durch einen starken und langfristigen Vitamin-C-Mangel ausgelöst und kündigt sich durch eine verschlechterte Wundheilung sowie durch entzündetes und blutendes Zahnfleisch, bis hin zum Ausfallen der Zähne an. Der schottische Schiffsarzt James Lind schrieb erstmals 1752 in einer Abhandlung über die vorbeugende Wirkung von Orangen- und Zitronensaft gegen Skorbut. Zu diesem Zeitpunkt konnte jedoch noch nicht erklärt werden, welcher Stoff in den Zitrusfrüchten genau gegen die Krankheit wirkt. Erst 120 Jahre später gelang es dem britischen Chemiker Sylvester Solomon Zilva erstmals, Vitamin C aus einer Zitrone zu isolieren.

Vitamin C hat viele wichtige Funktionen im Körper. Es trägt zu einer normalen psychischen Funktion, zu einer normalen Funktion des Nervensystems und zur Verringerung von Müdigkeit bei. Auch für die normale Funktion des Immunsystems ist es unerlässlich, denn Vitamin C ist in der Lage die Vermehrung von Viren zu hemmen und die Bildung von Abwehrzellen als Reaktion auf einen Infekt zu fördern. Auch für die Eisenaufnahme im Körper spielt Vitamin C eine wichtige Rolle, da die Aufnahme von Eisen aus der Nahrung oder Nahrungsergänzungen durch Vitamin C erheblich verbessert wird. Vitamin C gilt außerdem als Antioxidans und schützt somit die Zellen vor oxidativem Stress. Der Begriff oxidativer Stress bezeichnet Schädigungen im Organismus, die durch die sogenannten freien Radikale ausgelöst werden. Bei freien Radikalen handelt es sich um unvollständige Sauerstoffmoleküle, die bei Entzündungs- und Abwehrmechanismen im Körper gebildet werden, aber auch in der Luft enthalten sind. Das ihnen fehlende Elektron versuchen sie anderen Molekülen im Körper zu entnehmen. Diese anderen Moleküle, denen das Elektron abgenommen wurde, sind nun geschädigt und wichtige Strukturen in den Zellen werden zerstört.

Tagtäglich sind wir vielen Faktoren ausgesetzt, die unser Immunsystem belasten und auf die der Körper reagieren muss. Dazu gehören unter anderem Schadstoffe aus der Umwelt, Zusatzstoffe in Lebensmitteln, Medikamente, emotionaler Stress und Genussmittel, wie zum Beispiel Alkohol, Tabak oder Kaffee. Muss der Körper mit diesen Faktoren umgehen, können freie Radikale entstehen. Im Normalfall kann der Körper gut mit den freien Radikalen zurechtkommen und sich schnell wieder regenerieren. Wichtig hierfür ist jedoch, dass ein gesundes Gleichgewicht zwischen freien Radikalen und den sogenannten Antioxidantien vorliegt. Antioxidantien wie Vitamin C, aber auch Vitamin E oder OPC helfen dem Körper, indem sie den freien Radikalen das fehlende Elektron aus ihrem eigenen Molekül abgeben und somit deren Ausbreitung verhindern. Besitzt der Körper nicht genügend Antioxidantien, entsteht oxidativer Stress. Die Schädigungen im Organismus bei oxidativem Stress können zu ernsthaften Krankheiten wie Arteriosklerose, Autoimmunerkrankungen, Hauterkrankungen und Krebs führen.

Auch für die Haut ist Vitamin C wichtig. Zusammen mit Eisen ist es ein essentieller Cofaktor für die Kollagenbildung in der Haut. Die Verkettung von Kollagenmolekülen ist nur mithilfe von Vitamin C möglich, sodass fehlende Ascorbinsäure zu einem schwachen Bindegewebe sowie zu einer fehlenden Elastizität in der Haut, in den Gelenken, Muskeln, Knochen und Gefäßen führt. Eine gestörte Kollagen-Quervernetzung bringt außerdem eine schlechte Wundheilung mit sich.

Was ist die empfohlene Tagesdosis von Vitamin C und wo ist es enthalten?

Unser Körper ist nicht in der Lage Vitamin C selbst herzustellen, daher muss es ihm über die Nahrung zugeführt werden.  Als Tagesdosis für Erwachsene werden von der deutschen Gesellschaft für Ernährung 110 mg für Männer und 95 mg für Frauen empfohlen. Der Bedarf für Schwangere beträgt 105 mg und der für Stillende 125 mg pro Tag. Da Rauchen den Abbau von Vitamin C im Körper deutlich ansteigen lässt, wird für Raucher ein erhöhter Tagesbedarf von 135 mg für Frauen und 155 mg für Männer empfohlen. Auch Leistungssportler haben häufig einen erhöhten Vitamin-C-Bedarf. Weitere Faktoren, die den Bedarf erhöhen, sind physischer Stress, Operationen, Verbrennungen, Krankheiten, wie Arthritis, Darmentzündungen und Übergewicht sowie die langfristige Einnahme von Medikamenten wie Aspirin oder Kortisonpräparaten.

Da Vitamin C in vielen Obst- und Gemüsesorten enthalten ist, lässt sich der Tagesbedarf normalerweise mit einer ausgewogenen Ernährung und dem täglichen Verzehr von Obst und Gemüse leicht decken. Demnach kommt Skorbut in industrialisierten Ländern nur noch äußerst selten vor. Trotzdem können die oben genannten Faktoren oder auch eine sehr einseitige Ernährung zu einem gestörten Vitamin-C-Haushalt führen. Symptome für einen Vitamin-C-Mangel sind raue Haut, entzündetes und blutendes Zahnfleisch, verminderte Wundheilung, Depressionen, eine erhöhte Infektanfälligkeit und Müdigkeit.

Lebensmittel, die viel Vitamin C enthalten, sind zum Beispiel Sanddorn, Papaya, Brokkoli, Kiwi, Orangen, Spinat und Kartoffeln. Wichtig zu beachten ist jedoch, dass Vitamin C als wasserlösliches Vitamin beim Kochen leicht oxidiert und somit verloren gehen kann. Um einen Vitaminverlust zu vermeiden, sollte Gemüse daher nur kurz gedünstet werden. Ein besonders hoher Vitamin-C-Gehalt befindet sich in der Acerola-Kirsche mit rund 1700 mg pro 100 g. Im Vergleich dazu haben Orangen nur etwa 50 mg pro 100 g. Die Acerola-Kirsche wächst vorrangig in Texas, Mexiko, Panama, Guatemala und auf Jamaika. Sie erinnert äußerlich zwar an eine Kirsche, ist botanisch jedoch nicht mit dieser verwandt. Ihr Duft ähnelt, dem eines Apfels und ihr Geschmack ist intensiv säuerlich. Da die Acerola-Kirsche bereits wenige Tage nach der Ernte verdirbt, ist sie in Deutschland so gut wie nie frisch zu bekommen. Trotzdem können wir in Form von Saft oder Pulver von ihr profitieren.

Warum Vitamin C von KURKRAFT?

Unsere Vitamin-C-Kapseln enthalten 700 mg Acerola-Extrakt der besten Güteklasse je Kapsel. Somit ist in einer Kapsel 175 mg reines Vitamin C enthalten. Wir beziehen unsere Rohstoffe von Kleinbauern, die sich einer umweltschonenden Kultivierung verschrieben haben. Nach der sorgfältigen Ernte werden die Acerola-Kirschen gereinigt und die Pflanzenstoffe schonend extrahiert. Durch diese schonende Extrahierung können wir einen gleichbleibend hohen Vitamin-C-Gehalt garantieren. Zudem sind unsere Kapseln vegan und wie alle KURKRAFT Produkte frei von jeglichen Zusatzstoffen und in Deutschland nach pharmazeutischen Standards hergestellt. Die Einnahme der Tagesdosis (eine Kapsel) kann zu jeder Tageszeit erfolgen. Die KURKRAFT Vitamin-C-Kur reicht bei der von uns empfohlenen Dosierung für sechs Monate.

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Quellen:

Apotheken Umschau (2014): Acerola: Das Vitamin-C-Wunder, [online] https://www.apotheken-umschau.de/Acerola [18.01.2021].

Bächi, B. (2009): Vitamin C für alle! Pharmazeutische Produktion, Vermarktung und Gesundheitspolitik (1933-1953), 1. Auflage, Zürich: Chronos.

Carr, A.C./Maggini, S. (2017): Vitamin C and Immune Function, in: Nutrients, 9 (11), S. 1211.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (2020): Ausgewählte Fragen und Antworten zu Vitamin C, [online] https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-c [19.01.2021].

Wenzel, P. (2016): Die Vitalstoff-Entscheidung – Gesund und fit durch natürliche Nahrungsergänzung, 8. Auflage, Berlin: MayaMedia GmbH Verlag.

Zimmermann, M./Schurgast, H./Burgerstein, U.P. (2018): Burgerstein Handbuch Nährstoffe, 13. aktualisierte und erweiterte Auflage, Stuttgart: TRIAS Verlag.

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