Bockshornkleesamen – Ein ayurvedischer Schatz

Ähnlich wie Curcuma ist auch Bockshornklee hauptsächlich als Gewürz bekannt und Teil nahezu jeder Curry-Mischung. Sowohl die Samen als auch Blätter finden in Küchen weltweit, vor allem aber im Iran, Indien und dem mittleren Osten, Anwendung. Doch der neben den geschmacklichen Vorteilen bietet Bockshornklee vor allem einiges an Gesundheitspotenzial.

Der deutsche Name Bockshornklee bezieht sich auf die Form der Samen, welche ein wenig an Ziegenhörner erinnern. In getrocknetem Zustand riecht das Kraut nach frischem Heu, daher wird es auch häufig als „Griechisch Heu“ bezeichnet. Besonders wirkstoffreich sind die Samen der Pflanze. Diese werden getrocknet und zu Pulver vermahlen.

In der Ayurvedischen Medizin ist Bockshornklee ein zentraler Bitterstoff mit vielerlei Wirkungen. Selbst Hippokrates wusste das Heilkraut zu schätzen. Im alten Ägypten wurde Bockshornklee zum Beispiel für Geburtserleichterungen und zur Förderung des Milchflusses angewendet.

Laut Dr. Jörg Grünwald und Christoph Jänicke (Grüne Apotheke, 1. Auflage, 2015) ist Bockshornklee hilfreich um den Blutzuckerspiegel zu senken und wird heute vielerorts als begleitende Maßnahme bei Zuckerkrankheiten eingesetzt. Diverse Studien haben Erfolge bei Diabetes Typ 1 und 2 gezeigt und bestätigen die Aussage. Für genauere Informationen zu diesem Thema suchen Sie unbedingt Ihren Arzt auf. Weiterhin sollen die pulverisierten Heilsamen die Cholesterinwerte senken und bei Appetitlosigkeit unterstützen.

Aufgrund des hohen Gehaltes an Vitaminen, Mineralien, Proteinen und Phytohormomen, bieten die Samen des Bockshornklees vielfältige Möglichkeiten das eigene Wohlbefinden zu verbessern. In der Volksheilkunde werden die gemahlenen Samenkörner zudem bei Atemwegsbeschwerden eingesetzt.

Bockshornklee ist also ein Spezialist bei vielen Leiden und weißt allerhand positive Eigenschaften auf.

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