Reishi - „Pilz der Unsterblichkeit“

Pilze und ihr Nutzen für die Erde und den Menschen

Pilze bilden neben den Tieren und Pflanzen ein eigenes Reich von Lebewesen. Wurden sie bis in das 20. Jahrhundert noch dem Reich der Pflanzen zugeordnet, gelten sie heute aufgrund ihrer biochemischen Eigenschaften enger mit den Tieren, zu denen in der Biologie auch der Mensch gezählt wird, als mit den Pflanzen verwandt. Mit schätzungsweise bis zu 3,8 Millionen Pilzarten, von denen bisher nur ein Bruchteil bekannt ist [1], bilden sie 25 % der Biomasse und das zweitgrößte Organismenreich der Erde. Da sie kein Chlorophyll besitzen und somit keine Photosynthese betreiben können, sind sie darauf angewiesen, sich durch Zersetzungsprozesse von anderen Organismen zu ernähren. Sie bauen beispielsweise Holz, Blätter oder Früchte ab und stellen somit den größten „Recycler“ von organischem Material dar. Viele Zersetzungsprodukte werden dabei wieder dem Boden zugeführt und dieser Kreislauf macht die Pilze aus ökologischer Sicht zu den Ernährern des Waldes. 

Auch für den Menschen haben Pilze eine große Bedeutung und ihre immense Artenvielfalt wird hier bereits erkennbar. Im Lebensmittelbereich sind Hefepilze für Fermentationsprozesse, die alkoholische Gärung oder zum Backen erforderlich. Auch als Speisepilz sind viele Pilzarten als gesunder Ernährungsbestandteil beliebt und gelten oftmals als Delikatesse. Weniger beliebt sind hingegen die pathogenen Pilze. Sie sind als Erreger von Infektionskrankheiten, den sogenannten Mykosen, relevant. Ebenso können sich Schimmelpilze in Gebäuden oder Lebensmitteln ausbreiten und dadurch zu gesundheitlichen Problemen führen. Einige Pilzarten dienen jedoch auch als Arzneistoffquelle, da ihre Inhaltsstoffe pharmakologisch genutzt werden. Das Penicillin, welches im Jahr 1928 von Alexander Fleming als Antibiotikum entdeckt wurde, entstammt der Pinselschimmelart Penicillium notatum und hat auch noch heute eine große Bedeutung in der Behandlung von bakteriellen Infektionen.


Eigenschaften des Reishi und seine Bedeutung in der traditionellen chinesischen Medizin

Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) ist eine seit Jahrtausenden bestehende ganzheitliche Heilkunde. Ziel dieser Behandlungsform ist es, energetische Ungleichgewichte im menschlichen Körper auszugleichen und damit Gesundheit zu erreichen. Krankheitssymptome werden nicht isoliert, sondern als Ungleichgewicht im Organismus betrachtet. Mit geeigneten Behandlungsformen soll der Mensch wieder ausbalanciert werden. Wichtige Prinzipien und Konzepte des TCM sind dabei  die fünf Wandlungsphasen, das Prinzip von Yin und Yang und die Lebensenergien Qi und Xue. Die Diagnose im TCM erfolgt ebenfalls ganzheitlich. So stehen keine Laboruntersuchungen im Vordergrund, sondern das gesamte Erscheinungsbild des Menschen wie Mimik, Gestik, Gesichtsfarbe und Körperbau spielen unter anderem eine Rolle und geben dem Therapeuten entscheidende Hinweise, eine Puls- und Zungendiagnose ist ebenfalls Bestandteil der Diagnostik. Die Behandlungsmethode der traditionellen chinesischen Medizin besteht aus fünf Säulen. Sie setzt sich aus Akupunktur, Ernährungstherapie, Bewegungstherapie (Qigong), speziellen Heilpflanzen (Phytotherapie) und Vitalpilzen (Mykotherapie), sowie der Massagetechnik Tuina zusammen. 

Der Reishi-Pilz genießt als Vitalpilz seit Jahrtausenden eine große Wertschätzung und wird in der traditionellen chinesischen Medizin bereits seit langer Zeit therapeutisch eingesetzt. Seine Benennung als „Pilz der Unsterblichkeit“ beschreibt seinen hohen Stellenwert. Reishi (Ganoderma lucidum) wird in China „Ling Zhi“ genannt, hierzulande kennt man ihn als „glänzender Lackporling“. Er besitzt eine Vielzahl von pharmakologischen Stoffen. Die Substanzklassen, welche Reishi so wertvoll machen, sind Polysaccharide wie das ß-Glukan, Triterpene, das Ergosterol als Vitamin D-Vorstufe, Vitamine und Aminosäuren. Insbesondere die ß-Glukane als hochmolekulare Zuckerverbindungen sind gut erforscht, ihnen werden immunstimmulierende und immunmodulierende Eigenschaften nachgesagt, da sie die Bildung von T- und B-Lymphozyten anregen [2]. Andere Studien konnten antientzündliche und anti-tumorale Eigenschaften der Inhaltsstoffe des Reishi-Pilzes nachweisen [3]. Reishi gehört zu den bestuntersuchten Heilpilzen der Erde, immer mehr Wissenschaftler interessieren sich dafür, die vielfältigen Wirkstoffe des Pilzes zu isolieren und dadurch immer mehr Einsatzmöglichkeiten in der Prophylaxe oder Therapie von Krankheiten herauszufinden. 


Warum Reishi von Kurkraft?

Unsere Reishi-Kapseln enthalten je Kapsel 500mg Reishi-Pilz Extrakt höchster Reinheitsstufe. Der Reishi-Pilz stammt aus natürlichem Anbau, wird anschließend schonend geerntet und getrocknet. Die weitere Herstellung findet in Deutschland nach pharmazeutischen Standards statt und regelmäßige Laboranalysen bestätigen die hohe Qualität. Die veganen Kapseln enthalten keinerlei Zusatzstoffe und sind gluten-, gentechnik-, gelatine-, laktose- und pestizidfrei. Die tägliche, von uns empfohlene Einnahme liegt bei einer Kapsel morgens vor der Mahlzeit. Somit reicht der Inhalt von 120 Kapseln für eine Kur von vier Monaten. 

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Quellen:

[1] https://doi.org/10.1128/microbiolspec.FUNK-0052-2016

Fungal Diversity Revisited: 2.2 to 3.8 Million Species

Authors: David L. Hawksworth and Robert Lücking

[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11809453/

Structural features of immunologically active polysaccharides from Ganoderma lucidum

Xing-Feng Bao 1, Xue-Song Wang, Qun Dong, Ji-Nian Fang, Xiao-Yu Li

[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/21945912/

Antitumor and anti-inflammatory activities of polysaccharides isolated from Ganoderma lucidum

Soniamol Joseph 1, Baby Sabulal, Varughese George, Kuttikkadan Rony Antony, Kainoor Krishnankutty Janardhanan

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