Brahmi – die ayurvedische Gedächtnispflanze

Was ist Brahmi?

Brahmi (Bacopa monniera), auch als kleines Fettblatt bezeichnet, ist eine mehrjährige, kriechende Pflanze, die in der ayurvedischen Medizin bereits seit Jahrhunderten als Heilmittel eingesetzt wird. Benannt ist Brahmi nach dem hinduistischen Gott Brahma, der für die universelle Schöpferkraft steht. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Südasien und gehört zu den Wegerichgewächsen. Als semi-aquatische Pflanze lebt Brahmi zum Teil im Wasser und ist häufig in tropischen Sumpfgebieten oder in Meeresnähe zu finden. Erkennen lässt sich Brahmi an seinen dicklichen, dunkelgrünen Blättern und den weißen Blüten. In Indien stehen die Blätter häufig roh als besondere Note im Salat auf dem Speiseplan. Aber auch in Suppen oder sauer eingelegt werden sie gerne gereicht. Brahmi gilt in der ayurvedischen Medizin als „Gehirntonikum“. Der Legende nach wurde es von Gelehrten und Studenten bereits vor tausenden von Jahren als Hilfsmittel verwendet, wenn sie lange Texte auswendig lernen wollten.

 

Was ist die Wirkung von Brahmi?

Brahmi enthält eine Vielzahl von wertvollen Inhaltstoffen. Dazu gehören Antioxidantien und sekundäre Pflanzenstoffe wie zum Beispiel Saponine oder Flavonoide. Das allgemeine Interesse der modernen Wissenschaft an der ayurvedischen Medizin sowie an der Wirkung von Brahmi zeigt, wie aktuell dieses Thema ist. Allerdings liegen bisher noch keine repräsentativen Studien vor, sodass keine allgemeingültigen Aussagen über die Wirkung von Brahmi gemacht werden können. Erste Ergebnisse einzelner Studien sind jedoch vielversprechend. So legt beispielsweise eine Studie von Russo et al. nahe, dass Brahmi aufgrund seiner enthaltenen Antioxidantien bei Krankheiten, deren Ursache oxidativer Stress ist, hilfreich sein kann. Beispielsweise steht Alzheimer in Verdacht, durch oxidativen Stress ausgelöst zu werden, sodass eine Wirkung von Brahmi auf Alzheimer vermutet wird. [1] Zudem soll Brahmi eine sogenannte adaptogene Wirkung besitzen und somit hilfreich gegen akuten und auch chronischen Stress sein. Eine Studie von Rai et al. konnte diese adaptogene Wirkung bereits an Ratten nachweisen. [2] Studien in Bezug auf das Gedächtnis gibt es unter anderem von Morgan et al., hier wird in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie an gesunden, älteren Menschen eine signifikant verbesserte Gedächtnisleistung nachgewiesen. [3]

 

Warum Bio Brahmi von KURKRAFT?

Unsere Bio Brahmi Kapseln enthalten 500 mg Bio Brahmi Pulver der besten Güteklasse je Kapsel. Wir beziehen unsere Rohstoffe von Kleinbauern, die sich einer umweltschonenden Kultivierung verschrieben haben. Nach der sorgfältigen Ernte werden die Blätter über einen längeren Zeitraum schonend getrocknet und anschließend bei niedrigen Umdrehungen vermahlen, denn nur so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. So entsteht das Bio Brahmi Pulver höchster Reinheitsstufe. Die Bio Brahmi Kapseln sind zudem vegan und wie alle KURKRAFT Produkte frei von jeglichen Zusatzstoffen und in Deutschland nach pharmazeutischen Standards hergestellt. Die Einnahme der empfohlenen Tagesdosis von zwei Kapseln kann zu jeder Tageszeit erfolgen. Brahmi ist fettlöslich und sollte aus diesem Grund zu einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden. Die Wirkung von Brahmi setzt erst nach etwa 8-12 Wochen ein, eine Einnahme sollte also nicht vorher unterbrochen werden. Die KURKRAFT Bio Brahmi Kur reicht bei der von uns empfohlenen Dosierung für drei Monate.

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Quellen:

[1] Russo, A./Izzo, A.A./Borelli, F./Renis, M./Vanella, A. (2003): Free radical scavenging capacity and protective effect of Bacoba monniera L. on DNA damage, in: Phytother Res., 17(8), S. 870-875.

[2] Rai, D./Bhatia, G./Palit, G./Pal, R./Singh, S./Singh, H.K. (2003): Adaptogenic effect of Bacopa monniera (Brahmi), in: Pharmacol Biochem Behav., 75(4), S. 823-830.

[3] Morgan, A./Stevens, J. (2010): Does Bacopa monnieri improve memory performance in older persons? Results of a randomized, placebo-controlled, double-blind trial, in: J Altern Complement Med., 16(7), S. 753-759.

[4] Chaudhary, K. (2019): Wie neu geboren durch modernes Ayurveda, 7. Auflage, München: riva Verlag.

 

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